Hyundai Heavy Industries setzt Roboter beim Schiffbau ein

 Ein Robotic System arbeitet an einem dreidimensional gebogenen Bauteil eines Schiffes in Hyundai Heavy Industries' Schiffswerft in Ulsan, 414 Kilometer südöstlich von Seoul.  Photocredit: Yonhap News, Hyundai Heavy Industries, 4. März 2018.

Ein Robotic System arbeitet an einem dreidimensional gebogenen Bauteil eines Schiffes in Hyundai Heavy Industries' Schiffswerft in Ulsan, 414 Kilometer südöstlich von Seoul.

Photocredit: Yonhap News, Hyundai Heavy Industries, 4. März 2018.

Laut einem Sprecher von Hyundai Heavy Industries Co. wird der koreanische Schiffbauer Roboter zum Bau von Schiffen benutzen. Dabei handelt es sich um Pionierarbeit in der Schiffbauindustrie mit dem Ziel, Effizienz zu erhöhen und die Kosten zu senken.

Der weltweit größte Schiffbauer hat ein Jahr lang ein Robotics System in seiner Werft in Ulsan getestet, welches automatisch dreidimensional gekrümmte Bauteile formt.

Das unbemannte System basiert auf Internet of Things (IoT) und Autmoationstechnologien und ist ausgestattet mit einem Hochfrequenz-Induktions-Heizsystem und einem Mehrgelenkarm. Hyundai Heavy plant, dem System in Zukunft Künstliche Intelligenz (KI) und andere fortgeschrittene Technologien hinzuzufügen.

Das System soll die Produktivität im Vergleich zur konservativen "Handarbeit" um das Dreifache steigern und die Qualtität des Endproduktes erhöhen. Das Unternehmen erwartet, dass der Roboter, abhängig von der Betriebsdauer, Kosten in Höhe von 100 Milliarden Won (ca. 74,4 Millionen Euro) bis 200 Milliarden Won (ca. 149 Millionen Euro) einsparen wird.

Das koreanische Unternehmen ist in der Schiffbauindustrie führend beim Einsatz von Robotik und der damit verbundenen Effizienz, Sicherheit und Kostenreduktion. Roboter können qualifierte Arbeitskräfte bei Tätigkeiten wie Schweißen, Sprengen, Streichen/ Färben, Heben von Lasten und anderen Tätigkeiten ersetzen.

 

Quelle: Yonhap News (Link)

 

 

Ausländische Biermarken erfreuen sich großer Beliebtheit in Südkorea

 Photocredit: Yonhap News Agency

Photocredit: Yonhap News Agency

Die Verkaufszahlen importierter Biermarken in den Supermärkten Südkoreas sind nach Angaben der Ladenbetreiber stark gestiegen. Grund dafür sind der Wunsch nach mehr Abwechslung sowie einer steigenden Anzahl an Kunden, die Bier zuhause trinken.

BGF Retail Co., Betreiber von CU, Südkoreas größter Convenience Store Kette, gab an, dass aktuell ausländische Biere 60,2% des Bierumsatzes ausmachten. Seit 2015 steigt der Konsum von ausländischen Bieren stetig an.

Industrieexperten gehen weiterhin davon aus, dass die steigende Anzahl an Single-Haushalten zu der erhöhten Nachfrage an leichten alkoholischen Getränken beigetragen hat. Dies wiederum führte zu steigendem Absatz von importierten Bieren in Discountern und Convenience Stores.

"Insgesamt haben wir letztes Jahr Bier im Wert von 250 Millionen US Dollar importiert, was ein neuer Rekord ist," gab eine Quelle bei CU an. Durch die Rabatte auf importierte Biere konnte außerdem der Preisunterschied auf einheimische Biere verringert werden.

Neuerdings haben zahlreiche Supermärkte aggressive Preissenkungen und Angebote für ausländische Biere veranlasst um der gestiegenen Nachfrage nach unterschiedlichen Sorten jenseits der für den heimischen Markt typischen Lagerbiere zu begegnen.

Quelle: Yonhap News (Link)

 

Ministerien beschließen Deutsch-Koreanische Kooperation in der Forschung und Entwickling von Robotiktechnologien

 Photocredit: Misterium für Handel, Industrie und Energie, Yonhap News

Photocredit: Misterium für Handel, Industrie und Energie, Yonhap News

Das koreanische Ministerium für Handel, Industrie, und Energie und das deutsche Ministerium für Bildung und Forschung haben am 31. Januar bekanntgegeben, dass sie ein Pilotprogramm durchführen werden welches die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung im Bereich der Servicerobotik fördert.

 

Beide Länder haben vor, Konsortien bestehend aus Unternehmen und Forschungsinstitutionen oder Universitäten über die nächsten drei Jahre mit Geldmitteln in Höhe von 3,6 Milliarden Won (ca 2,66 Millionen Euro) zu versorgen. Es werden insgesamt drei Forschungsprojekte ausgewählt und beide Länder werden in den drei Jahren jährlich je 200 Millionen Won (ca. 148 Millionen Euro) zur Verfügung stellen.

 

Die Konsortien können sich für finanzielle Unterstützung für Projekte in den Bereichen Patientenhilfe- und Altenpflegeroboter, Spezialbehandlungsroboter, sowie intelligente und emotionsempfindliche Roboter (inklusive Katastrophenmanagementroboter) bewerben.

 

Da Deutschland eine große Anzahl an Unternehmen hat, die auf Robotik spezialisiert sind und darüber hinaus Forschungszentren wie die Fraunhofer Institute oder das DLR Institut für Robotik und Mechatronik hat, wird dieses Programm eine hervorragende Möglichkeit für Korea sein, mit herausragenden deutschen Unternehmen, Universitäten und Forschungszentren zusammenzuarbeiten, so ein Sprecher des Ministeriums.

 

Quelle: MOTIE; Yonhap News (Link)

Südkoreanische Regierung designiert Sejong und Busan als "Smart City" Pionierstädte

 Im Bild: Designentwurf der Busan Eco-Delta City. Quelle: Pulse, Maekyung Media Group

Im Bild: Designentwurf der Busan Eco-Delta City. Quelle: Pulse, Maekyung Media Group

Die südkoreanische Regierung hat die Stadt Sejong im Süden von Seoul und die Hafenstadt Busan als Pionierstädte für das neue Smart City Projekt auserkoren. Das Projekt hat eine Dauer von fünf Jahren. 

Ein Kommittee, das über die Umsetzung der vierten industriellen Revolution im Land berät hat letzten Montag bekannt gegeben, dass Südkorea einen Großteil des Budgets für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich Smart City auf diese zwei Städte konzentrieren wird. Dies soll Maßnahmen beinhalten, die die Regulierungen zur Attraktion von privatem Investment erleichtert. Neue Technologien wie z.B. next-generation Netzwerke, Big Data, künstliche Intelligenz, autonomes Fahren, Smart Grid und virtuelle Realität sollen in den Städten zum Einsatz kommen. Auch sollen Lösungen für typische Probleme der Urbanisierung gefunden, die Lebensqualität der Bewohner verbessert, und ein Ökosystem für innovative Industrien geschaffen werden.

Die Regierung hat in Sejong eine Fläche von 2,74 Millionen Quadratmetern für ein Energie und Transportprojekt ausgewählt und in Busan ein Logistikprojekt auf einer Fläche von 2,19 Millionen Quadratmetern in die Wege geleitet. Ein Regierungssprecher gab bekannt, dass der Designplan der Smart Cities im ersten Halbjahr 2019 fertig sein wird und dass ab dem zweiten Halbjahr 2021 die Städte bewohnt werden können. Die genaue Realisierung der Projekte wird in den kommenden Monaten mit dem privaten Sektor weiter geplant.

 

Autoren: Ji-young Lee, Mira Choi

Quelle: Maeil Business News Korea (Link)

Koreanische ICT Firmen stellen technische Innovationen bei den Pyeong Chang Olympischen Winterspielen vor

 Besucher des ICT Center in Pyeong Chang bei einer Demonstration eines VR Simulators. Photocredit: Yonhap

Besucher des ICT Center in Pyeong Chang bei einer Demonstration eines VR Simulators. Photocredit: Yonhap

Koreanische Firmen aus dem Informations- und Kommunikationstechnologiebereich werden die Olympischen Winterspiele in Pyeong Chang, die nächsten Monat beginnen, nutzen, um neueste technische Errungenschaften zu präsentieren.

Die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeong Chang sollen demnach eine Chance für Südkorea sein, das nationale Profil im Bereich der Fifth Generation (5G) Netzwerke, Künstlicher Intelligenz (AI), Virtueller Realität (VR) und Robotiktechnologie stärken. Gleichzeitig wird die Erfahrung der Besucher und Zuschauer weltweit durch lebhafte Übertragungen verbessert.

KT Corp., der offizielle Sponsor der Pyeong Chang Winterspiele und zweitgrößte Mobilfunkanbieter im Land wird die erste 5G Übertragung der Welt durchführen und 360 Grad Videoinhalte für VR Headsets anbieten.

Experten gehen davon aus, dass das 5G Netzwerk die Medienlandschaft revolutionieren wird, da es in der Lage ist, die großen Datenmengen, die für VR oder Hologram Services benötigt werden, zu übertragen. Die Übertragungsraten sind 40 bis 50 Mal schneller als die des bisher verfügbaren long-term evolution (LTE) Netzwerks.

So wie bei den Olympischen Sommerspielen 1964 in Tokyo der Welt Satellitenfernsehen in Farbe vorgestellt wurde wird KT  bei den Olympischen Winterspielen 2018 durch das 5G Netzwerk eine neue Ära für die ICT Industire einläuten. „Durch eine Demonstration der 5G Netzwerktechnologie in Pyeong Chang werden wir uns besser auf den offizellen Markteintritt vorbereiten,“ sagte Chang-gyu Hwang, Direktor von KT Anfang des Jahres.

Mithilfe der Technologie wird KT etwa die Eiskunstlaufvorführungen während der Spiele aus verschiedenen Perspektiven zur Verfügung stellen. Durch den „Sync View“ Service werden Bobfahrten aus der Perspektive der Athleten möglich sein.

Das Electronics and Telecommunications Research Institute wird darüber hinaus „GenieTalk“ vorstellen. Genie Talk ist die offizielle Übersetzungs- und Dolmetschapplikation der Winterspiele. Basierend auf AI Technologie wir die App 29 Sprachen, darunter Englisch, Chinesisch, Französisch und Spanisch, unterstützen. Das Unternehmen Future Robot Co. wird darüber hinaus Roboter ausgestattet mit der GenieTalk App an den Veranstaltungsorten einsetzen, welche Besuchern aus aller Welt unterstützen werden. Laut den Organisatoren werden 85 Roboter auf den Spielen unterwegs sein und Besuchern verschiedene Informationen zur Verfügung stellen, z.b. die Zeit eines Wettkampfes oder Tips für Touristen. Die Roboter werden dem zentralen Pressezentrum und dem Olympischen Dorf, sowie einigen anderen Orten zugeteilt sein.

Koreanische Sendeanstalten werden außerdem die wichtigsten Wettkämpfe der Pyeong Chang Winterspiele in Ultra-HD (UHD) Standard ausstrahlen. Laut Industrieexperten haben UHD Inhalte, welche im Mai letzten Jahres zum ersten Mal in Korea ausgestrahlt wurden, eine vierfach höhere Auflösung als gängige HD Inhalte

 

Quelle: Yonhap News (Link)

 

Autor: Yoon-seung Kang